BULLY-JOURNAL*

*vorläufiger Arbeitstitel bis zur Entscheidung des Wettbewerbes

BULLY-JOURNAL des IKFB e.V. - Ausgabe 1/2013

BULLY-JOURNAL des IKFB e.V. - Ausgabe 1/2013 - PDF
Die 1. Ausgabe der Klub-Zeitung können Sie hier in gesamter Länge mit vielen Bildern und weiteren
Artikeln als normales PDF herunter laden:

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I N H A L T
Startschuss
Frenchies in Down Under
Podiumsdiskussion
Nachruf: Vivian Watkins
World Dog Show 2013
Richter-Portrait Fr. Knezevic
Richter-Portrait Hr. van Raamsdonk
Brachyzephalie
 
weitere Artikel finden Sie in
der PDF-Ausgabe:

 
• Erfolge im Ausland
• Fundstücke aus alten Tagen
• Anzeige der Klubsieger-Schau
• VDH: Ausstellungswesen
• Klubnachrichten
• Aus den Landesgruppen
 

 

 

Startschuss in eine neue Ära

von Oliver Steinert, Chefredakteur IKFB Journal

Nun ist es so weit: Die erste Ausgabe erscheint.

Dies ist die erste Zeitung des IKFB, sieht man einmal von den Monatsblättern ab, die es in den Anfängen des Klubs gegeben hat. Trotzdem folgt sie der Tradition einer Reihe von Zeitschriften von Landesgruppen herausgegeben, wie der Bully-Report aus Baden-Württemberg, der Nord-Bully aus Hamburg und nicht zuletzt die Bullypost aus Sachsen-Thüringen.

Wie man sieht, gab es in der langen Geschichte unseres Klubs schon immer ein Kommen und Gehen der Magazine über unseren Bully und der Dank gilt denen, die mit viel Herzblut ihre Freizeit geopfert haben, dies möglich zu machen.

Also stehen wir nun wieder an einem Neuanfang. Man kann eine Zeitung nicht neu erfinden, aber man kann mit der Zeit gehen. Aus diesem Grund erscheint diese Publikation auch online und nicht als Printmedium. Das ermöglicht eine schnelle und kostenlose Verbreitung an alle Mitglieder und Interessierte im In- und Ausland. Desweiteren werden wir versuchen, die Inhalte auf die Bedürfnisse der Züchter, Halter und Aussteller abzustimmen.
Die Themenbereiche sind vielfältig und reichen von Rundschreiben des VDH über medizinische Artikel bis hin zu Berichten von ausländischen Veranstaltungen. Es sind erst einmal zwei Ausgaben pro Jahr geplant, die Artikel erscheinen sowohl online, als auch als gesamtes Magazin im PDF-Format, welches auf der Homepage des IKFB e.V. hinterlegt wird, um
dieses leichter speichern oder auch ausdrucken zu können.

Wie jede Vereinszeitschrift, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern erstellt wird, sind auch wir auf die Hilfe von Lesern und Mitgliedern angewiesen. So würde es uns zum Beispiel sehr freuen, gute Ausstellungsergebnisse im und aus dem Ausland in einem kleinen Bericht, gerne auch mit Bildern, veröffentlichen zu können. Damit soll eine informative und aktuelle Ausgabe von Mitgliedern für Mitglieder entstehen.

In der ersten Ausgabe werden wir uns aus gegebenem Anlass dem Thema der Brachyzephalie widmen müssen. Es gibt jedoch auch erfreulichere Themen. Frau Pallasky wurde nach Australien eingeladen, um dort eine Championship Show des French Bulldog Club of NSW zu richten. Sie wurde von Frau Dr. Posthoff begleitet und beide haben an einer Diskussionsrunde mit Züchtern und Zuchtverantwortlichen des australischen Clubs teilgenommen. Die Berichte darüber können Sie in dieser Ausgabe lesen. Abgerundet wird das alles von einem Bericht über die Welthundeausstellung in Budapest und einen Ausblick auf die Klubschau des IKFB 2013.

Doch wir haben ein kleines Problem: Das »Kind« hat noch keinen Namen!
Hier sind nun die Leser gefragt, uns zu helfen und Namensvorschläge einzusenden. Der Einsender des auserwählten Namens bekommt als Dankeschön eine Überraschung!
Schicken Sie ihre Vorschläge bis spätestens 01.09.2013 an: redaktion@ikfb.de

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Frenchies in Down Under

von Barbara Pallasky, 1. Präsidentin des IKFB e.V.

Barbara Pallasky als Richterin der Championship Show des French Bulldog Club New South Wales, Australien

Im Frühjahr 2012 erreichte mich eine Mail vom French Bulldog Club New South Wales Australia,
ob ich denn nicht Lust hätte, im April 2013 eine Championship Show in Sydney zu richten und noch ein bisschen Urlaub in Australien zu machen.

Eigentlich hatte ich mir geschworen, keine so weite Reise mehr zu unternehmen, nachdem mein letzter Australienurlaub erst ein Jahr zurücklag. Aber die Versuchung war zu groß und so sagte ich zu.

Damit begann eine aufregende Zeit der Vorbereitungen und Planungen. Wenn ich im Ausland Französische Bulldoggen richte, reist ja auch immer ein wenig der IKFB mit und dieser Tatsache musste auch hier Rechnung getragen werden.

Im Mai 2012 gab der Australische Club grünes Licht. Alle wichtigen Personen waren gefragt und einverstanden. Frau Dr. Anne Posthoff war sofort Feuer und Flamme, mich zu begleiten und ihre Tochter Laura war dann auch mit von der Partie.

Wir planten unsere Reise um die große Royal Eastern Show in Sydney und die Championship Show herum. Über die Royal Eastern Show …
MEHR » (den ganzen Bericht mit Bildern finden Sie im PDF)

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Podiumsdiskussion in Australien

von Dr. Anne Posthoff, Tierärztin und LG-Vorsitzende im IKFB e.V.

anlässlich der 54. Championship Show, 06. April 2013

Viele interessierte Züchter blieben bis lange nach dem Abendessen, um interessante Beiträge zu leisten und uns Löcher in den Bauch zu fragen. Das ist besonders erstaunlich, da es kurze Entfernungen, wie wir sie in Europa kennen, in Australien nicht gibt. Die meisten hatten nach einem langen Tag mehrstündige Heimfahrtstrecken vor sich.

Ich habe die Australier als sehr offen, freundlich und vor allem sehr entspannt kennengelernt. Ein bisschen mehr von dieser australischen »Entspanntheit« könnte uns Deutschen auch gut zu Gesicht stehen. Das australische Mantra »No worries« spiegelt die Lebensphilosophie der
Australier sehr gut wider.

Zunächst einmal überrascht unser deutsches System die Ausländer immer wieder und auch in Australien war es nicht anders. Da im Ausland die Vereine in der Regel keine Kontrollfunktion
über ihre Züchter ausüben, die meisten führen ihr Zuchtbuch nicht selber und stellen auch
keine Ahnentafeln aus, sind alle immer erstaunt, welche Maßnahmen und Regularien in Deutschland zur Zuchtkontrolle ergriffen werden. Unsere sehr strikten und vielschichtigen
Maßnahmen zur Zuchtzulassung und Reglementierung der Zucht stößt einerseits auf Bewunderung, anderseits aber auch auf Skepsis. Australien ist zwar ein anderer Kontinent, aber kein anderer Planet und im Laufe der Diskussionsrunde stellte sich heraus, dass Bullys in
Australien …
MEHR » (den ganzen Bericht mit Bildern finden Sie im PDF)

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Nachruf: Vivien Watkins

von Barbara Pallasky, 1. Präsidentin des IKFB e.V.

Am 26. April 2013 verstarb Vivian Watkins - eine außergewöhnliche Frau, eine wirkliche  englische Lady, die ihr ganzes Leben dem Wohl und der Erhaltung dieser Rasse gewidmet
hat.

Ihren ersten Bully, Mix von Schubinsdorf, brachte sie 1948 aus Deutschland mit nach England. Damit begann die Ära der Französischen Bulldoggen, die erst mit dem Tod von Vivian Watkins endet.

Dazwischen lagen ca. 70 Jahre, in denen Mrs. Watkins den international bekannten Zwinger »Bomlitz« gründete und viele Champions züchtete, obwohl sie immer nur 6 bis 7 Bullys
besaß. 1948 wurde sie Mitglied im englischen Club, bekleidete dort erst die Position des Chairman und danach bis zu Ihrem Tod Präsidentin des The French Bulldog Club of England war.

Selbstverständlich war sie auch Richterin und …
MEHR » (den ganzen Nachruf finden Sie im PDF)

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World Dog Show 2013 Budapest

von Oliver Steinert, Chefredakteur IKFB Journal

An der Stelle, an der das ungarische Mittelgebirge auf die Tiefebene trifft, erhebt sich beidseitig der Donau die ungarische Hauptstadt Budapest. Die 1849 durch Zusammenfassung der Teile Buda, Obuda und Pest entstandene Stadt ist die größte Stadt Ungarns und nicht zuletzt bedingt durch ihre Historie reich an Sehenswürdigkeiten, von denen Teile zu Recht von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Wen wundert es da, dass häufig Vergleiche
mit anderen europäischen Metropolen (wie etwa mit Paris) gezogen werden. Damit bietet Budapest nach 1971 und 1996 wieder einen würdigen Rahmen für die Welthundeausstellung
2013
.

Das durch große Glasflächen modern anmutende Ausstellungsgelände Hungexpo überzeugt mit viel Grün im Außengelände. Die Parkplatzsuche verlief reibungslos und der Einlass für Austeller und Zuschauer war gut organisiert und verhältnismäßig zügig. Da haben die Veranstalter bei der letzten Welthundeausstellung in Salzburg anscheinend gut aufgepasst und aus deren Fehlern gelernt. Die Hallen sind groß, hell und es ist für Aussteller und Besucher genügend Platz vorhanden. Demzufolge waren die Ringe großzügig bemessen. Vor allem der Ring, in dem unsere Rüden beurteilt wurden, hatte die üblichen Ausmaße weit überschritten.

Insgesamt waren 229 Französische Bulldoggen gemeldet …
MEHR » (den ganzen Bericht mit Bildern finden Sie im PDF)

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Jasminka Knezevic

von von Michael Pramberger und René Neuhäuser, LG-Vorsitzender im IKFB e.V.

ein Richter-Portrait anlässlich der 35. Klubsieger-Schau 2013

Sehr geehrte Frau Knezevic, wären Sie so nett und würden uns ein paar Worte über sich sagen? Wie würden Sie sich selber beschreiben?

Gelassen, neugierig, die Natur liebend. Seit Kindheit mit Tieren, besonders Hunde. Eine deutsche Jagdterrier Hündin ist »schuldig«, dass ich die Welt der Rassehundeausstellungen
und alles, was damit zusammenhängt, entdeckt habe. Mein Job als Journalistin/Editor gibt mir viele Möglichkeiten, immer neue Leute kennenzulernen und mit vielen Sachen beschäftigt zu sein. Das bedeutet auch, dass ich nicht immer die Zeit für alle meine Hobbys finde.

Können Sie sich noch erinnern, wo und wann Ihr erster Kontakt mit der Rasse Französische Bulldogge stattgefunden hat?

Wir hatten Dobermänner und Bullterrier und wollten gern noch einen Mops erwerben. Meine gute Freundin brachte eine Hundezeitung aus Deutschland mit - dort fand ich eine Anzeige vom Zwinger Ka-Schu-Ja‘s für Französische Bulldoggen. Familie Schulze war sehr hilfsbereit, wir
haben viel von ihnen erfahren. Wir wussten fast nichts über die Rasse. Nach längerer Korrespondenz haben wir uns getroffen und die erste Bully Hündin Romy kam zu uns. Das war
1988. Sie war die erste Französische Bulldogge im (damaligen) Jugoslawien und erster Campion.  …
MEHR » (das gesamte Interview finden Sie im PDF)

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 Victor van Raamsdonk

von von Michael Pramberger und René Neuhäuser, LG-Vorsitzender im IKFB e.V.

ein Richter-Portrait anlässlich der 35. Klubsieger-Schau 2013

Sehr geehrter van Raamsdonk, wären Sie so nett und würden uns ein paar Worte über sich sagen? Wie würden Sie sich selber beschreiben?

Ehemann, Vater, Großvater, Züchter, Ausstellungsleiter, Vorsitzender von verschiedene Hundevereinen und Hunde-Ausstellungen, Richter von 76 Rassen und Fußballliebhaber.

Können Sie sich noch erinnern, wo und wann Ihr erster Kontakt mit der Rasse Französische Bulldogge stattgefunden hat?

In ’s-Hertogenbosch in Holland im Jahr 1971.

Möchten Sie ein paar Worte zu Ihrer eigenen Zucht sagen? Zum Beispiel seit wann Sie Französische Bulldoggen züchten? Gibt es vielleicht einen Wurf, der Ihnen als besonders erfolgreich in Erinnerung geblieben ist?

In 1972; der O-Wurf war von besonderer Klasse: CH Omar Sharif de la Parure und seine Brüder und Schwestern waren alle Bullies von großer Qualität.  …
MEHR » (das gesamte Interview finden Sie im PDF)

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Brachyzephalie

von Oliver Steinert, Chefredakteur IKFB Journal

Belastungstest auf dem Prüfstand

Die Kritik an der vereinsmäßigen Rassehundezucht seitens der Tierärzteschaft scheint nicht abzureißen. Im Deutschen Tierärzteblatt Ausgabe 1/2013 wurde in den Artikeln »Qualzuchten beim Hund« von Bodo Busch und »Wenn Menschen Tiere verformen« von Gerhard U. Oechtering die gesundheitlichen Probleme von Rassehunden erörtert.
Grund dafür war unter anderem die Veröffentlichung der Doktorarbeit »Aussagekraft eines Belastungstests für Möpse bezüglich mit dem brachyzephalen Atemnotsyndrom assoziierter
Probleme
« von Verena Marlene Martin. Ohne Vorgreifen zu wollen, die Ergebnisse der an der Ludwig-Maximilians-Universität München erstellten Arbeit waren teilweise niederschmetternd.

Da stellt sich die Frage, was das mit unseren Französischen Bulldoggen zu tun hat. Sowohl der Mops wie auch die Französische Bulldogge zählen zu den brachyzephalen Rassen, verwenden zur Zuchtzulassung denselben Belastungstest und werden in der Presse und damit meist
auch in der öffentlichen Wahrnehmung auf dieselbe Stufe gestellt.

Das Wort Brachyzephalie alleine bedeutet Kurzköpfigkeit und ist im ursprüngliche Wortsinn nicht negativ besetzt. Als Syndrom wird das gleichzeitige Auftreten mehrerer Symptome, gleichbedeutend mit Krankheitsanzeichen, bezeichnet.
Das brachyzephale Syndrom wird dahingehend definiert, dass der Hund starke Probleme bei der Atmung und der Thermoregulierung hat. Durch die gezielte Zucht auf einen kurzen, quadratischen Schädel und damit der Verkürzung der Nase, kann es zu einer Verengung der oberen Atemorgane, im Extremfall zu deren Verstopfung kommen, durch die diese Symptome ausgelöst werden.

Durch den zur Zuchttauglichkeitsprüfung gehörigen Belastungstest soll das Ziel erreicht werden, betroffene Tiere zu selektieren. Die vorliegende Doktorarbeit von Frau Martin beschäftigt sich damit, ob der Belastungstest geeignet ist, das brachyzephale Syndrom zu erkennen.  …
MEHR » (den ganzen Artikel mit vielen erklärenden Bildern finden Sie im PDF)

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